Es ist völlig normal, sich etwas unsicher zu fühlen, wenn andere Ihre Hörgeräte bemerken. Meistens beruht die Aufmerksamkeit eher auf Neugier als auf Vorurteilen – schließlich sind moderne Hörgeräte elegante Hightech-Geräte, die viele noch nie aus der Nähe gesehen haben. Wie können Sie also in solchen Momenten souverän auftreten? Lesen Sie weiter, um es herauszufinden.
1. Die Macht des „ersten Zuges“
Menschen starren oft aus Neugier, wollen aber nicht unhöflich wirken, indem sie Fragen stellen. Diese unangenehme Situation lässt sich direkt auflösen:
Ein freundliches Lächeln: Wenn Sie bemerken, dass Sie jemand anstarrt, kann ein einfaches Lächeln und ein „Hallo“ die Person daran erinnern, dass sie mit einem Menschen interagiert und nicht einen Gegenstand betrachtet. Die meisten Menschen lächeln zurück oder wenden verlegen den Blick ab.
Ein „offener und ehrlicher“ Ansatz: Wenn Sie sich wohlfühlen, können Sie sagen: „Ich sehe, Sie schauen – das sind tatsächlich meine Hörgeräte! Ziemlich coole Technologie, nicht wahr?“ So lässt sich ein unangenehmes Starren in einen lockeren und informativen Moment verwandeln, und Sie gewinnen die Kontrolle über das Gespräch.

2. Vorbereitete Antworten (Skripte)
Einfach und direkt: „Ja, das sind Hörgeräte. Sie helfen mir, besser zu hören!“
Analogie: „Sie sind wie eine Brille für meine Ohren – ich kann nicht ohne sie leben.“
Humorvoller Ansatz: „Sie sind nicht nur zum Hören da – ich höre gerade heimlich einen Podcast!“ (Viele moderne Hörgeräte können das tatsächlich über Bluetooth, was die Leute oft überrascht.)
3. Wie geht man mit unhöflichem Verhalten um?
Die „Spiegeltechnik“: Wenn Sie jemand anstarrt, schauen Sie ihm ruhig und neutral in die Augen. Sobald die Person merkt, dass Sie es bemerkt haben, wendet sie meist den Blick ab.
Grenzen höflich setzen: Wenn Ihnen das unangenehm ist, können Sie höflich sagen: „Ich würde es begrüßen, wenn Sie mich nicht anstarren würden – es ist mir etwas unangenehm.“
Kontrolliere deine Gefühle: Du bist niemandem gegenüber verpflichtet, dich zu erklären. Wenn du müde bist oder einfach nur schlechte Laune hast, kannst du sie komplett ignorieren und dein Ding weitermachen.

4. Ändere deine Perspektive
Technologie, nicht nur ein Werkzeug: Moderne Menschen tragen fast täglich AirPods oder Hightech-Kopfhörer. Aus dieser Perspektive sind Ihre Hörgeräte lediglich eine verbesserte Version dieser Geräte – fortschrittlicher und individueller.
Seien Sie stolz auf Ihre Entscheidung: Das Tragen von Hörgeräten zeigt, dass Ihnen Kommunikation und zwischenmenschliche Interaktion wichtig sind. Es ist eine positive Entscheidung für Ihre Gesundheit, genauso selbstverständlich wie das Tragen einer modischen Brille.
Bringen Sie Ihre Persönlichkeit zum Ausdruck: Manche Menschen wählen mutig farbenfrohe Hörgeräte oder ergänzen Schläuche und Kabel mit speziell für Hörgeräte entworfenen Accessoires und machen so aus ihren Hörgeräten ein modisches Statement anstatt etwas, das sie verstecken müssen.
Tipp: Sollten Sie beim Tragen von Hörgeräten und unter dem Druck des sozialen Umfelds in der Öffentlichkeit „Hörermüdung“ verspüren, suchen Sie sich einen ruhigen Ort zum Ausruhen. Denn auch für Ihr Gehör ist es wichtig, dass Sie sich psychisch wohlfühlen.
Wenn Sie Blicke von anderen begegnen, gilt der Grundsatz: Betrachten Sie Hörgeräte nicht als „körperlichen Makel“, sondern als „Sinnesverbesserung“. Wenn Sie jemand anstarrt, können Sie dessen Blick als Neugierde auf dieses „Hightech-Gerät“ deuten, so wie manch einer ein neues Falthandy oder eine Smartwatch genauer betrachtet. Bewahren Sie einfach Ihr Selbstbewusstsein, antworten Sie mit einem Lächeln oder ignorieren Sie die Person gelassen. Hörgeräte zu tragen bedeutet, dass Sie sich aktiv für die Kommunikation entscheiden – ein starkes persönliches Statement. Wirklich unangenehm sind diejenigen, die andere unhöflich anstarren.
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