Wie können wir Hörverlust vorbeugen?

How Can We Prevent Hearing Loss?

Der Schlüssel zur Vorbeugung von Hörverlust liegt in der Kontrolle der Schalldosis – also der Lautstärke und der Dauer der Einwirkung. Während ein Teil des Hörverlusts alters- oder genetisch bedingt ist, lässt sich lärmbedingter Hörverlust weitgehend vermeiden. Folgen wir dem Beispiel von BISAONEX und erforschen wir genauer, wie wir unsere Hörgesundheit wissenschaftlich fundiert schützen können.

1. Beachten Sie die „60/60-Regel“ bei der Verwendung von Kopfhörern.
Persönliche Audiogeräte zählen zu den Hauptursachen für Hörschäden bei jungen Menschen. Experten empfehlen: die Lautstärke auf maximal 60 % zu beschränken, die maximale Lautstärke zu vermeiden und die Hörzeit auf maximal 60 Minuten am Stück zu begrenzen, um den Ohren anschließend eine Pause zu gönnen.

Tipp: Verwenden Sie geräuschunterdrückende Kopfhörer. Diese blenden Hintergrundgeräusche effektiv aus, sodass Sie Musik bei geringerer Lautstärke klar genießen und Ihr Gehör besser schützen können.

2. Tragen von Gehörschutz in lauten Umgebungen
Wenn man schreien muss, um von jemandem, der eine Armlänge entfernt steht, gehört zu werden, ist der Umgebungslärm laut genug, um Gehörschäden zu verursachen.
Ohrstöpsel: Einweg-Ohrstöpsel aus Schaumstoff sind preiswert und können den Lärmpegel effektiv um 7–30 Dezibel reduzieren.

Hochwertige Ohrstöpsel (für Musiker): Diese reduzieren die Lautstärke, ohne die Klangqualität zu beeinträchtigen, und sind daher ideal für Konzerte oder Kinos.

Gehörschutzkapseln: Geeignet für die Bedienung von Elektrowerkzeugen, Rasenmähen oder den Einsatz auf dem Schießstand. In extrem lauten Umgebungen können zusätzlich Ohrstöpsel unter den Gehörschutzkapseln getragen werden, um einen doppelten Schutz zu gewährleisten.

3. Gesunde Gewohnheiten für die Ohrgesundheit entwickeln
Die Gesundheit des Ohrs hängt von einer guten Durchblutung und empfindlichen inneren Strukturen ab, die beide eng mit der allgemeinen Gesundheit zusammenhängen:
Verzichten Sie auf Wattestäbchen: Ohren reinigen sich selbst, und Wattestäbchen können Ohrenschmalz leicht tiefer ins Ohr schieben und sogar das Trommelfell verletzen. Zur Reinigung des äußeren Ohrs genügt ein feuchtes Tuch.

Medikamente sollten mit Vorsicht angewendet werden: Über 200 Medikamente können ototoxisch wirken, darunter einige Antibiotika und hochdosiertes Aspirin. Sprechen Sie vor der Einnahme von Medikamenten mit Ihrem Arzt, um die möglichen Risiken zu verstehen.

Bleiben Sie aktiv: Regelmäßige Bewegung trägt zur Verbesserung der Durchblutung bei und unterstützt die Gesundheit und Funktion der inneren Strukturen des Ohrs.

Hören Sie mit dem Rauchen auf: Studien zeigen, dass Nikotin und Kohlenmonoxid die winzigen Haarzellen im Innenohr schädigen können, die für das Hörvermögen verantwortlich sind.

4. Dezibel (dB) und Hörrisiko verstehen
Die Schallintensität wird in Dezibel (dB) gemessen. Laut den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) sind Geräusche bis einschließlich 70 Dezibel im Allgemeinen unbedenklich, während eine längere Einwirkung von Geräuschen über 85 Dezibel zu Gehörschäden führen kann.

Normale Gesprächslautstärke, 60 dB, sicher.
Sirenen/Feuerwerk, 120+ dB, sofortige Schmerzen/Verletzungen.
Starker Verkehr, 80–85 dB, nach 8 Stunden Einwirkung riskant.
Rockkonzert, 105–110 dB, nach 5 Minuten Einwirkung riskant.
Motorradmotor, 95 dB, nach 50 Minuten Einwirkung gesundheitsgefährdend.

5. Wann sollte man einen Hörtest machen lassen?
Wenn Sie anhaltenden Tinnitus, Schwierigkeiten beim Hören anderer Stimmen oder undeutliche Sprache während Gesprächen, insbesondere in lauten Umgebungen (wie z. B. Restaurants), verspüren, wird empfohlen, sich so bald wie möglich an einen Hörspezialisten zu wenden, um eine professionelle Hörprüfung durchführen zu lassen und mögliche zugrunde liegende Probleme auszuschließen.

Tipp: Wenn Sie Hörprobleme haben und dadurch Schwierigkeiten haben, alltägliche Gespräche zu verstehen oder Musik zu genießen, könnten Hörgeräte eine Lösung sein. Moderne Hörgeräte sind klein und komfortabel und lassen sich hinsichtlich Lautstärke und Frequenz individuell anpassen, sodass Sie die Geräusche des Lebens wieder unbeschwerter wahrnehmen können.

Zusammenfassung:
Guter Gehörschutz beginnt mit guten Gewohnheiten: Vermeiden Sie längere Aufenthalte in lauten Umgebungen und drehen Sie die Lautstärke bei der Verwendung von Kopfhörern oder Ohrhörern herunter – wenn andere Ihre Musik hören können, ist sie zu hoch. In lauten Umgebungen wie Konzerten oder auf Baustellen bieten Ohrstöpsel oder Kapselgehörschützer wirksamen Schutz. Gönnen Sie Ihren Ohren regelmäßig Pausen, halten Sie sie sauber und trocken und vermeiden Sie es, Gegenstände in den Gehörgang einzuführen, um Schäden zu verhindern. Auch die allgemeine Gesundheit ist wichtig, da Erkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes das Gehör beeinträchtigen können. Lassen Sie Ihr Gehör regelmäßig untersuchen, insbesondere wenn Sie Tinnitus, ein dumpfes Hören oder Schwierigkeiten beim Verstehen anderer haben. Durch täglichen Gehörschutz und frühzeitige Erkennung können Sie Ihr Gehör besser schützen und ein Leben mit klarem Klang genießen.

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar